Bettelwurf HütteBergsteigergesellschaft "Wilde Bande" Innsbruck
Veröffentlichungen des Innsbrucker Stadtarchivs, Neue
Folge 41, 2010 Die Wilde Bande war die erste
Bergsteigergesellschaft Innsbrucks, eine Gruppe von bergbegeisterten,
angesehenen und einflussreichen Mitgliedern der Sektion Innsbruck des
Deutschen und Österreichischen Alpenvereins. Am Anfang standen fünf Männer,
die am 20. Oktober 1878, dem Kirchweihsonntag, am Stempeljoch den Beschluss
zur Gründung eines Bergsteigervereins fassten. Rasch stieg die
Mitgliederzahl auf die angestrebte Obergrenze von zwanzig an. Unter ihnen
waren ein Arzt, ein Oberstaatsanwalt, ein Apotheker, Magistrats- und
Regierungsbeamte, ein Gastwirt, Fotografen, Optiker und Uhrmacher,
Lithografen, ein Vergolder, andere Gewerbetreibende und Kaufleute. Das
Bergsteigen an sich, die Erschließung der Bergwelt und der Bau von
Wanderwegen und Gipfelanstiegen sind eine Herzensangelegenheit der Wilden
Bande geworden. Der Innsbrucker Günter Amor vulgo
"Franz" hat in langer, mühevoller Kleinarbeit zahlreiche Quellen in
öffentlichen Archiven und Sammlungen, aber auch Schriftstücke aus
Privatbesitz durchforstet, um die Geschichte der Wilden Bande zu erforschen.
Das Ergebnis wird in diesem Werk in reich bebilderter, leicht lesbarer Form
vorgelegt. Das Buch stellt eine späte Ehrenbezeugung für eine Vereinigung ernsthafter Bergsteiger dar, die nahezu ihre gesamte Freizeit den Idealen des Alpinismus und der Kameradschaft gewidmet haben. Buchbeschreibung der Juniausgabe 2010 "ECHO" Erhältlich um 19,90 € im guten Buchhandel und in
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